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Tradition und Innovation beim 40. Wirtschaftstag in Sachsenhausen

Stadträtin Wüst lobt Impulse der Betriebe

Im Fokus des zweiten Wirtschaftstages in diesem Jahr stand der Stadtteil Sachsenhausen. In Begleitung von rund 25 Teilnehmenden besuchte Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst die ausgewählten kleinen und mittleren Unternehmen. Eine wertvolle Gelegenheit, exklusive Einblicke in die Betriebe zu erhalten und aktuelle Herausforderungen vor Ort zu besprechen.

Teilnehmende des Wirtschaftstags in Sachsenhausen. © Wirtschaftsförderung Frankfurt

Im Fokus des zweiten Wirtschaftstages in diesem Jahr stand der Stadtteil Sachsenhausen. Am Dienstag, den 30. September, besuchte Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst gemeinsam mit rund 25 Teilnehmenden ausgewählte kleine und mittlere Unternehmen. Ziel des etablierten Formats ist es, den direkten Austausch zwischen Stadtpolitik, Verwaltung, Kammern, Stadtteilgremien und Wirtschaft zu fördern und gemeinsam Lösungen für Standortbedingungen und Herausforderungen zu entwickeln.

Es zeigte sich: Sachsenhausen hat als zentral gelegener Frankfurter Stadtteil viele Vorteile, die die dort ansässigen Gewerbetreibenden zu schätzen wissen. Neben der guten Lage und Nähe zu den anderen Stadtteilen lobten die Betriebe auch die Lebensqualität vor Ort – viele sind bereits seit vielen Jahren oder Generationen vor Ort. Genau deshalb wünschen sie sich Lösungen, die es ermöglichen, wachsende Betriebe zu unterstützen und stärkende Netzwerke zu knüpfen. So konnten mithilfe der Beteiligten konkrete Lösungsmöglichkeiten, wie das Einführen einer Lieferzone für einen ansässigen Handwerksbetrieb direkt vor Ort besprochen werden.

Sachsenhausen: Vielfältiger Stadtteil mit Potenzial

„Sachsenhausen ist ein vielfältiger Stadtteil, der eine dynamische Handwerks- und Gastronomieszene ebenso wie Einzelhandel und Dienstleister beheimatet. Im Süden des Stadtteils haben wir ein gewachsenes Ökosystem rund um die Kreativwirtschaft, das vor Herausforderungen steht. Der Wirtschaftstag ermöglicht es uns, diese Besonderheiten sowie die Betriebe direkt vor Ort zu erleben, ihre Anliegen zu verstehen und gemeinsam – mit der Wirtschaft und den zuständigen Ämtern - konkrete Lösungen zu erarbeiten“, sagt Stadträtin Stephanie Wüst, Dezernentin für Wirtschaft, Recht und Stadtmarketing.

„Im Gespräch mit den Unternehmen wurden insbesondere die Punkte Erreichbarkeit, infrastrukturelle Defizite und fehlende Sichtbarkeit des Gewerbes als zentrale Herausforderungen identifiziert. Auch aktuelle Probleme durch städtische Satzungen, die Entwicklung eher im Weg stehen als diese zu befördern, wurden adressiert. Wir nehmen diese Rückmeldungen sehr ernst und setzen uns gezielt dafür ein, die Rahmenbedingungen zu verbessern. Besondere Eindrücke, wie gelungene Nachfolge im Handwerk oder wie wichtig die Identifikation unserer kleinen und mittelständischen Betriebe mit unserer Stadt und dem Stadtteil ist, nehmen wir positiv mit. Unsere Betriebe sind das Herz unserer Stadtteile – ihre Stärkung ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit.“

Anzahl der Betriebe 2024 gestiegen – Herausforderungen und Lösungen sind individuell

„Die Wirtschaftstage der Wirtschaftsförderung sind eine einzigartige Plattform für den direkten Austausch mit den Gewerbetreibenden in den Stadtteilen. Entscheidend ist es, im persönlichen Gespräch zuzuhören, Problemen auf den Grund zu gehen und gemeinsam Lösungswege zu entwickeln“, erklärt Bernhard Grieb, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt.

„Wir sehen in Sachsenhausen-Süd anhand der Zahlen eine positive Entwicklung. 2024 haben sich dort 85 Betriebe mehr angemeldet als abgemeldet. Doch Zahlen sind nicht alles. Die Rahmenbedingungen für die Betriebe sind nicht immer optimal und theoretische Potenziale können oft nicht vollständig ausgeschöpft werden. Genau hier setzen wir als Wirtschaftsförderung an: Wir sind Bindeglied, Impulsgeber und Lösungsfinder – und wir bleiben auch nach dem Wirtschaftstag dran, um die Standortqualität gemeinsam mit den Betrieben voranzubringen. Gleichzeitig haben wir heute aber gesehen: Gewerbetreibende haben vielfach ein schwieriges Marktumfeld und müssen sich sehr anstrengen, neue Möglichkeiten und Kundengruppen zu erschließen. Herausforderungen und Lösungen sind meist individuell, als Wirtschaftsförderung haben wir vielfältige Netzwerke und Zugänge, um eine Weitenwicklung der Betriebe und Stadteile zu begleiten.“

Einblick vor Ort

Zum Auftakt besuchte die Delegation das Café Barrio, ein beliebter Treffpunkt für Frühstück und Brunch im Herzen des Stadtteils. Weitere Stationen waren die myostyle GmbH, Hersteller von Anzügen für ein elektrisches Ganzkörpertraining, das Tonstudio Sinus AV Production GmbH, der traditionsreiche Handwerksbetrieb Weitzdörfer Kälte- und Klimatechnik, die Velopraxis Sachsenhausen und das alteingesessene Traditionslokal Apfelwein Wagner.

Zentrale Themen der Gespräche waren unter anderem die Verkehrsanbindung im Stadtteil, infrastrukturelle Defizite, Herausforderungen bei der Außengastronomie sowie fehlende Werbemöglichkeiten für Betriebe – Aspekte, die auch in anderen Stadtteilen eine Rolle spielen.

Stephanie Wüst betont abschließend: „Der Wirtschaftstag ist nur der Auftakt. Die Stadt Frankfurt bleibt an der Seite ihrer Betriebe, begleitet Maßnahmen und setzt die gemeinsam entwickelten Impulse nachhaltig um. So stellen wir sicher, dass Sachsenhausen und andere Stadtteile weiterhin lebendig, attraktiv und wirtschaftlich stark bleiben.“

Team-Mitglied Regina Seibel

Regina Seibel
Projektmanagerin Unternehmenskommunikation

+49 69 212 36226
regina.seibel(at)frankfurt-business.net

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